Pranayama

Chopra Center

Es gibt verschiedene yogische Atemtechniken, genannt „ Pranayama“, die Körper und Geist stärken. Die folgenden Techniken sind auch in dem Buch „Die sieben geistigen Gesetze des Yoga“ von

Deepak Chopra und David Simon beschrieben.

Nadi Shodhana

Diese Übung dient zur Beruhigung, wenn Sie sich unruhig fühlen oder an Schlaflosigkeit leiden.

Nehmen  Sie Ihre rechte Hand, um den Atemfluss durch die Nasenlöcher zu kontrollieren. Der Daume ist auf dem rechten Nasenloch und der dritte und vierte Finger ist über dem linken Nasenloch. Atmen Sie zunächst durch das rechte Nasenloch ein  und durch das linke Nasenloch aus, wobei Sie vor dem Ausatmen, das rechte Nasenloch schließen.

Atmen Sie dann durch das linke Nasenloch ein—das rechte Nasenloch ist geschlossen- und durch das rechte aus — das linke Nasenloch ist geschlossen.

Es ist wichtig, diese Übung sanft und mühelos durchzuführen. Pressen Sie nicht. Wenn die Nase verstopft ist, nehmen Sie das einfach hin. Der Nasenkanal wird irgendwann ganz von selber frei.

Nach mehreren Wiederholungen von Nadi Shodhana werden Sie die beruhigende Wirkung für Körper und Geist feststellen. Dies ist eine hervorragende Technik, um Körper und Geist vor der Meditation oder vor dem zu Bett gehen zu beruhigen.  Diese Übung 2 bis 5 Minuten zu machen genügt.  Achten Sie einfach darauf, was für Sie angenehm ist.

Bhastrika

Blasebalgatmung  – zur Belebung

Setzen Sie sich hin, lockern Sie die Schultern und atmen langsam und tief vom Zwerchfell aus. Nach ein paar tiefen Atemzügen beginnen Sie damit, ganz kräftig auszuatmen und sofort  wieder durch die Nase einzuatmen.  Lassen Sie Nacken, Schultern, und Brust mehr oder weniger ruhig, während der Bauch sich ein und aus bewegt.

Machen Sie nach mehreren Atemzügen eine Pause und wiederholen sie die Übung mehrmals. Diese Atemübung hat eine belebende Wirkung. Sie kann morgens ausgeübt werden, wenn Sie sich schläfrig oder träge fühlen.

Bhastrika Atmung kurbelt die Verdauung an und ist deshalb auch zur Gewichtsabnahme geeignet.

Ujjayi

Erfolgsatem

Diese Technik kann Geist und Körper zur Ruhe bringen, wenn Sie sich frustriert, verärgert oder überfordert fühlen.

Nehmen Sie einen etwas tieferen Atem als sonst. Beim Ausatmen ziehen Sie die Kehlkopfmuskeln zusammen,  sodass es sich beim Ausatmen anhört, als ob sie schnarchen würden. (Achtung:  Gehen Sie sanft mit sich um. Der Atem soll sich wie ein sanftes Meeresrauschen anhören, wie ein Hauchen oder Flüsterton. Siehe Kommentar unten)

Beim Ausatmen geht die Luft durch die Nase und der Mund bleibt geschlossen.  Das kühlt den hinteren Rachen  und gleicht das Herzatmungssystem aus.

© Copyright 2009  the Chopra Center for Wellbeing at La Costa Resort and Spa. 2013 Costa de Lar Rd. Carlsbad, CA 92009.  Aus dem Englischen angepasst von Dr. Joachim Schneider,

info@sanft-und-muehelos.de

2 comments to Pranayama

  • […] Atem ausgleichen nennt man Pranayama. Es gibt viele verschiedene Pranayama Übungen für mehr Energie und Ruhe. Allen gemeinsam ist das bewusste, tiefe Einatmen in den Unterbauch. […]

  • Bitte aufpassen! Der Hiweis, dass Ujayi Atmung sich wie schnarchen anhört, könnte dazu führen, dass die Atmung viel zu sehr forciert wird, was dem Nervensystem, den Stimmbändern und Kehlkopf unnötige Sapnnungen verursacht.
    Der Atem im Ujayi sollte einem samten Meeresrauschen gleichen einem Hauchen oder Flüsterton, für den Außenstehenden soll er gar nicht hörbar sein.
    Ich schreibe das, weil mir im Umgang mit dem Atem große Achtsamkeit sehr wichtig ist.
    Bhastrikas Pranayama in 3 Absätzen wie oben zu erklären, erfüllt diese Bedürfnis gar nicht. Es sollt bei einem Lehrer gelernt werden. Durch falsches Pranayama kann man sich ziemlichen Schaden zufügen! Bhastrika ist eines der stärksten Pranayamas!!
    Namaste
    Susanna

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