Regeln der Anziehung

Joachim Schneider über Ellen Feins und Sherrie Schneiders langjährigen Bestseller , „Die Kunst, den Mann fürs Leben zu finden“

In Amerika sind die  „Regeln“, wie man anziehender wird, seit vielen Jahren äußerst beliebt, wenn auch umstritten, weshalb ich es mir nicht verkneifen kann, vielleicht auch als Kontrast Ihnen diesen Ansatz näher zu bringen.  Angeblich lehren viele Mütter Ihre Töchter  diese Verhaltensweisen seit Jahrhunderten.  Erzählen Sie die „Regeln“ aber bloß nicht Ihrer Therapeutin oder Ihrem Therapeuten. 

Die  „Regeln“ sind hauptsächlich dazu gedacht, Frauen dabei zu helfen, einen Mann besser kennen zu lernen, um herauszufinden, ob der Mensch sie wirklich gern hat.  Die Regeln legen viel Wert auf persönliche Wertschätzung und darauf,  in einer liebevollen, erfüllten langfristigen Partnerschaft und Ehe  wirklich geachtet zu werden. Kritiker weisen darauf hin, dass die „Regeln“ ein passives, konservatives Frauenbild fördern.  Wenn man die Regeln befolgt, kommt die Initiative zur Partnerschaft in der Tat einzig und allein vom Mann, was dazu führt, dass schüchterne, interessierte Männer auf der Strecke bleiben. Wenn Sie an so jemandem interessiert sind, kann es von Vorteil sein, anfangs als Frau mehr die Initiative zu ergreifen. Sie müssen diese Regeln ja nicht immer befolgen.

Wenn Sie die Regeln befolgen, muss Ihnen ein Mann schon fast  einen Heiratsantrag machen, wenn er sie eine Woche lang sehen will. 🙂

Die folgenden Regeln sind für den Fall, dass Sie als Frau an jemandem interessiert sind oder Sie den Eindruck haben, dass jemand an Ihnen interessiert ist und Sie generell eine langfristige oder lebenslange Beziehung wünschen.

Hier eine Auswahl:

Regel 2: Sprich einen Mann nicht zuerst an und frage ihn nicht, ob er mit Dir tanzen will.

Regel 4: Zahle bei einer Verabredung nicht, sondern lasse Dich einladen.

Regel 5: Rufe einen Mann nicht an und rufe nur gelegentlich zurück.

Regel 6: Beende immer zuerst die Telefonanrufe und Verabredungen.

Regel 7: Nimm nach Mittwoch keine Verabredung für Samstag  Abend mehr an. Sag, dass Du bereits „andere Pläne“ hast, auch wenn Du am Wochenende keine anderen Termine hast.

Regel 12: Höre auf, mit einem Mann auszugehen, wenn er Dir zum Geburtstag oder zu Weihnachten kein romantisches Geschenk macht.

Regel 13: Triff Dich mit einem Mann nicht mehr als ein- oder zweimal pro Woche.

Regel 14: Küsse einen Mann höchstens freundschaftlich bei der ersten Verabredung und geh nicht zu schnell mit ihm ins Bett.

Regel 16/17: Sag einem Mann nicht, was er zu tun hat und lass ihn die Führung übernehmen. Du möchtest doch wissen, was er für Interessen und Gewohnheiten hat.

Regel 19: Sei ehrlich und freundlich und erzähle einem Mann anfangs nicht zu viel über Dich. Lass ihn reden, um ihn kennen zu lernen.

Regel 22: Lebe nie mit einem Mann zusammen.

Regel 23: Fang nie eine Beziehung mit einem verheirateten Mann an.

Regel 26 : Auch wenn Du verheiratet bist, wende diese Regeln an.

Regel 27: Wende diese Regeln an, auch wenn Deine Freunde und Eltern Dich für verrückt halten.

Liebe nur diejenigen, die Dich lieben

 

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1 comment to Regeln der Anziehung

  • Diese Regeln beinhalten nichts Neues. Sie galten früher auch hier. Man sprach keinen Mann an, das war unfein, es sei denn, man benötigte eine Auskunft oder er war jenseits von Gut und Böse, also zu alt. Es war üblich, dass die Männer zum Tanz aufforderten. Heute fragt die Frau schon mal, ob der Mann Lust zum Tanzen hat, oftmals wird nur mit einer Hand- oder Kopfbewegung Richtung Tanzfläche aufgefordert. Auch lassen heute Frauen einen Mann durchaus merken, dass sie sich für ihn interessieren, manche sagen es auch. Es kann nicht jeder Mann damit umgehen, manche finden es schön, da brauchen sie sich nichts einfallen zu lassen, andere möchten sich das Zepter nicht aus der Hand nehmen lassen. Wenn das Interesse nett vorgetragen wird, finde ich beide Varianten gut.

    Es gibt Frauen, früher wie heute, die sind darauf aus, eingeladen zu werden. Ich ziehe es vor, selbst zu zahlen, dadurch bleibe ich unabhängig und Ansprüche auf „Naturalien“ entfallen.

    Das mit dem nicht anrufen und nur 1-2 Mal die Woche ausgehen hat mit Rarmachen zu tun, damit soll der Jagdinstinkt des Mannes angesprochen werden, ebenso mit ab Mittwoch keine Verabredung für Samstag mehr anzunehmen. Viele Frauen ziehen dann erst ihren Terminkalender zu Rate, obwohl sie wissen, dass sie nichts vorhaben. Damit soll signalisiert werden, wie beliebt sie sind, und dass auch noch viele andere für sie Interesse haben. Davon halte ich nichts.

    Also,wenn ein Freund bzw. Partner einem nichts am Geburtstag oder an Weihnachten schenkt, dann weiß man schon, was man in einer Ehe zu erwarten hat. Für Geschenke bzw. Aufmerksamkeiten muss man kein Geld ausgeben, es gibt auch andere Möglichkeiten. Wer will schon mit einem Geizhals oder phantasielosen Mann verheiratet sein?

    Das „Insbettgehen“ sollte man einem Mann nicht zu leicht machen. Er fühlt sich besser und als guter Jäger und kleiner Held, wenn er eine „schwierige“ Eroberung positiv abgeschlossen hat. Warum ihm diese Freude nehmen. Eine Frau weiß nach 3 Sekunden, ob ein Mann für sie infrage kommt.

    Natürlich hat kein Mensch es gern, wenn man ihm sagt, was er zu tun hat, weder Mann noch Frau. Aber warum soll ein Mann nicht die Führung übernehmen, wenn er wirklich gut ist?
    Die Dominanz ist bei zwei Personen meistens nicht gleich verteilt. So wird automatisch der oder die dominantere Persönlichkeit die Führung übernehmen, das ist normal. Der Dominantere outet sich schneller, er macht eher Fehler, und so lernt man seinen Partner ganz gut kennen.

    Es ist garnicht so schlecht, nicht zuviel von sich zu erzählen, denn dadurch bleibt man längere Zeit geheimnisvoll und es gibt immer wieder was Neues zu entdecken. Wenn man mit einem Mann zusammen zieht, verfliegt der erotische Reiz sowie der Reiz des Neuen schneller, das ist normal, und damit verflüchtigt sich der Wunsch des Mannes evtl. noch zu heiraten, es gibt ja nichts mehr zu entdecken.

    Ob man sich mit einem verheirateten Mann/Frau einlassen soll oder nicht, das sei dahingestellt. Vielleicht geht man dann an der Liebe seines Lebens vorbei, wer weiß das schon.Das muss jeder mit sich ausmachen. Die Warnung einer Mutter kann man hier verstehen.

    „Liebe nur diejenigen, die dich lieben“, ein sehr weiser Satz. Am besten wäre noch jemand, der dich mehr liebt, dann bist du nicht diejenige, die mehr leidet.

    Fazit dieser Regeln, so schlecht sind sie nicht und haben auch heute durchaus noch ihre Gültigkeit, mehr oder weniger.

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