Grenzenlose Möglichkeiten sehen, ohne positiv denken zu müssen

Joachim Schneider

„Mühelose Spontanität ist der schnellste Weg, sich zu verwirklichen.“

Deepak Chopra

Schon Maharishi Yogi vertrat die Ansicht, dass es nicht notwendig ist, positiv zu denken oder so zu tun, als sei man jemand, der man nicht ist. Maharishi sagt, Gedanken zu kontrollieren ist wie eine  Biene in eine Schuhschachtel einzusperren. Auch wenn im Moment Ruhe herrscht, brummelt es im Karton. Der schnellste Weg zur Glückseligkeit besteht darin, die Biene freizulassen. So kann sie am Schnellsten ihre Blume finden.

Ständig positiv sein zu müssen, kann eine unerträgliche Zwangsjacke sein.

Wenn wir Angst, Zorn oder Negativität unterdrücken, stauen sie sich auf und nehmen uns die Lebensfreude.

Anstatt positiv zu denken, empfiehlt Deepak Chopra, wünschenswerte Absichten auszudrücken, diese loszulassen und gleich wieder in die Gegenwart überzugehen.

Anstatt beispielsweise ständig zu denken, „alles wird gut“  und sich „negative“ Gedanken zu verbieten, beabsichtigen Sie, dass alles gut wird und lassen diesen Gedanken dann wieder los. Sie können sich danach wieder so fühlen wie Sie wollen, ohne positiv sein zu müssen.

Die Aufmerksamkeit auf den jetzigen Augenblick zu richten, verstärkt eine Absicht. In der Gegenwart hören wir den Körper, werden lebendig und bleiben gesund. Wir sind offen für glückliche Zufälle, und neue Wege.  Wenn wir mit einem Gefühl eins werden, löst es sich auf.

Absichten erfüllen sich nicht, wenn wir uns an das gewünschte Ergebnis klammern und in der Zukunft statt der Gegenwart sind. Zwanghaft etwas erreichen zu wollen stresst, signalisiert fehlendes Vertrauen und behindert die Verwirklichung.

Alles, was nach dem Loslassen einer Absicht passiert, hat nur einen Sinn, diese Absicht wahrzumachen. Wenn Ihr Arbeitgeber Sie entlässt oder Sie sich nicht gut fühlen, erlauben Sie all dies im Wissen, dass dadurch alles gut wird.

Erlauben heilt

Erlauben Sie ihre jetzigen Gefühle und was gerade passiert.  Nutzen Sie sie konstruktiv, als eine Chance, um sich weiterzuentwickeln, ein Problem zu lösen oder etwas Neues zu erfinden

Bogenschießen

Absichten erklären und diese loslassen ist wie Bogenschießen.  Der Schütze verschafft sich Klarheit über sein Ziel, zieht den Bogen zurück bis zum Ruhepunkt, lässt den Pfeil los und beobachtet mit Neugier und Humor, was passiert.

2012 Joachim Schneider

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