Die Quelle der Liebe

“Deine Aufgabe ist nicht,  Liebe zu finden, sondern alle Begrenzungen in Dir, die Du gegen sie errichtet hast.” —Rumi

Deepak  Chopra, 18., 25. April  und 3. Mai 2014  als Teil aus „Finding Your flow – the 21 Day Meditation Challenge”  aufbereitet von Joachim Schneider

Wir alle suchen Liebe. Als Menschen blühen wir auf, wenn wir uns geliebt fühlen und jemanden lieben. Viele glauben jedoch, dass es schwierig ist, Liebe zu finden und es einer Fügung des Schicksals oder der Sterne dazu bedarf.

Die Quelle aller Liebe ist in Dir. Wenn Du diese Quelle findest, brauchst Du keinen Menschen mehr, um eine innere Leere aufzufüllen.  Du wirst dann vom Liebe Suchenden zum Liebe Lebenden. Wenn Du, anstatt Liebe zu suchen, Liebe bist, ändert sich alles.

Liebe bringt den Menschen in Dir hervor, der Du wirklich bist

Die Liebe in Dir selber zu finden, kann Dein ganzes Leben aussöhnen. Liebe ist mehr als ein Gefühl. Liebe ist eine unwiderstehliche Kraft und eines der größten Bedürfnisse im Leben eines jeden Menschen. Sie zieht alles Gute im Leben an, heilt unsere Wunden und besänftigt unsere Sorgen. Mehr als jede andere Energie bringt Liebe den Menschen in Dir hervor, der Du wirklich bist. Wenn Du Liebe erlebst, erlebst Du Dich.

Es gibt eine Liebe in Dir, die Dir Niemand nehmen kann

Wir haben alle erlebt, dass Liebe durch eine Beziehung kommen kann. Dennoch kann auch die größte Liebe wieder vergehen. Liebe kann so stark sein, dass sie weh tut. So mancher befürchtet, ihr Verlust könnte ihn zerstören.

Auch wenn der Gedanke ungewohnt sein mag, es gibt eine Liebe in Dir, die Dir niemand nehmen kann. Diese Liebe macht keine Angst. Du musst nicht auf sie warten oder  nach ihr suchen. Du musst sie Dir nicht verdienen und sie ist nicht an Bedingungen geknüpft. Diese Liebe ist in Dir und immer da. Das schönste spirituelle Erlebnis ist, die Liebe in Dir selber zu finden. Wenn Du sie einmal gefunden hast, siehst Du sie ein Leben lang als einen natürlichen Teil von Dir.

Spare nicht mit Liebe

Wir Menschen gehen mit Liebe sehr sparsam um. Wir unterdrücken sie, weil wir uns nicht für liebenswert halten. Wir beschränken sie auf einen kleinen Kreis an Familie und Freunden, vielleicht aufgrund von unliebsamen Erfahrungen in der Vergangenheit, gesellschaftlichen Gepflogenheiten oder aus Angst verletzt zu werden.

Wenn wir die Liebe in uns finden, fließt diese natürlich  und muss nicht eingepfercht werden. Aus egoistischer Liebe und Gegensätzen werden Mitgefühl und Gemeinsamkeit. Je mehr du die Liebe in Dir findest, desto natürlicher teilst Du sie mit anderen.

Übungen und Fragen

1. Das Liebes-Chakra auf der Höhe des  Herzens in der Mitte der Brust kann die Quelle der Liebe in Dir aufwecken. Es kann Beziehungshindernisse auflösen, wie Wärme Eis zum Schmelzen bringt. Es kann Einsamkeit, Angst und alle Anzeichen fehlender Liebe heilen. Ein offenes Liebes-Chakra ist immer voller Liebe.

Lass während der Meditation das Bewusstsein auf das Herz übergehen und wiederhole still für Dich „Vam“ um die Liebe in Dir zu finden, „Om Kakini Namaha“, um sie aufzuwecken und „Om Maha“, um sie auszudrücken.  Die ausgleichenden Gedanken für diese Meditation sind  „Ich bin Liebe und Mitgefühl“,„Meine Lebensenergie ist Liebe“ und „Ich strahle Liebe aus“.

(Früher verwendete Deepak Chopra für das Herz „Yam“ statt „Vam“ und die meisten Bücher sagen, dass „Yam“ der Saatklang für das Liebes-Chakra ist.

All diese Meditationen sind noch wirkungsvoller, wenn Sie zuvor mit Ihrem persönlichen Urklang, dem Klang den das Universum zurzeit Ihrer Geburt gesummt hat, meditieren und das Liebes-Chakra mit für Sie individuell passenden Worten aufladen. Besuchen Sie hierzu Meditationskurse von Joachim Schneider. )

2. Wie hast Du Dich gefühlt, als Du zum ersten mal verliebt warst und nur Augen für diesen einem Menschen hattest?

3.  Wer ist Dein Idealbeispiel eines liebenswerten Menschen? Warum?

4.  Wer oder was inspiriert Dich zur Hingabe? Sage diesen Menschen heute, dass Du sie liebst.

5. Um immer  liebevoll zu sein,  zeige Dir und jenen, den Du begegnest Deine Wertschätzung, Dankbarkeit, Freude und Zuneigung. Wenn Du etwas schätzen kannst, nimm Dir die Zeit, dies zu spüren und Dir zu sagen, das ist Liebe. Wenn Du an einem Gespräch, einem guten Mittagessen Freude hast, sag Dir, das ist Liebe. Liebe ist von Natur aus sanft und viele Erlebnisse sind liebevoll auch wenn sie keine starken Gefühle erzeugen. Dankbar sein ist genau so liebevoll wie romantisch sein. Wenn Du diese verschiedenen Formen der Liebe bemerkst, weitet sich Dein Bewusstsein ganz natürlich aus und erleichtert liebevolle Gesten der Freundlichkeit und des Mitgefühls.

6. Dankbarkeit weckt Liebe. Nenne 5 Dinge, für die Du dankbar bist?

7.  Erinnere Dich an ein Ereignis, das eine Welle an Mitgefühl in Dir ausgelöst hat. Vielleicht eine Flut auf der anderen Seite der Welt oder ein Überfall in der Nachbarschaft. Wie hast Du Dich gefühlt?

8. Zähle drei Menschen auf, die andere Werte haben als Du. Betrachte sie als Seelen, die Liebe und Verständnis suchen, wie Du. Wenn eine Welle an Mitgefühl und Liebe von der Tiefe unseres Herzens kommt, verwandelt und heilt sie. Liebe sieht nicht die Unterschiede zwischen uns sondern die Gemeinsamkeiten.

9. Verzeihen ist die verwandelnde Kraft der Liebe. Wem möchtest Du jetzt verzeihen?

10.  Wie hilfst Du oder segnest Du andere um Dich herum?

11.  Schreibe wie gut es sich anfühlt, Liebe ohne Begrenzung fließen zu lassen.

2 comments to Die Quelle der Liebe

  • Susanna

    Hallo, lieber Joachim !

    Das Bija mantra für das Herz ist Yam (wie du selbst es anmerkst) und Vam ist das Mantra für das Sakralchakra.
    Anders habe ich es noch nie gehört oder gelesen.
    Könnte es sich um einen Hör oder Schreibfehler handeln?
    Liebe Grüße und danke für deinen inspirierenden Newsletter
    Susanna

  • Joachim Schneider

    Hallo liebe Susanna,
    Vielen Dank für Deinen Beitrag!

    Deepak Chopra nennt in dem Kurs „Finding the Flow“ das Herz-Chakra das „Love-Chakra“ und das Sakral-Chakra das „Happiness“-Chakra und er ordnet dem Sakral-Chakra „Yam“ zu, im Audio- und schriftlich auf seiner Kurswebsite, die mittlerweile nicht mehr zugänglich ist. Eine schriftliche Version dieser Meditationen kann man derzeit unter diesem Privat-Link einer Kursteilnehmerin sehen.

    http://myoprahlessons.com/2014/04/15/finding-your-flow-deepak-chopra-21-day-meditation-challenge/

    Am „Day 2“ wird Yam als Mantra um „Happiness“ zu finden eingeführt. Dann am „Day 9″ wird “ Om Rakini Namaha“ eingeführt, um das „happiness“ Chakra eine handbreit unter dem Bauchnabel zu aktivieren. Dann am „Day 16“ führt er „Om bhuhava“ ein, um „Happiness“ auszudrücken.

    Er hat also „Vam“ und Yam“ vertauscht. Ob er das absichtlich gemacht hat oder ob es ein Fehler war, weiß ich nicht. Ich finde das Yaa in Yam macht eher glücklich und das Vaa (wie in Vase) schafft eher Mitgefühl, weshalb ich ihm durchaus recht gebe.

    Ich mache aus Yam – Om Rakini Namaha – Om Bhuhava ein Mantra „Yam Rakini Bhuhava“, was es mir viel leichter macht, die härteren Konsonanten miteinzubeziehen. Auch ist mir ein hartes martianisches „R“ wie in „Ross und Reiter“ zu drastisch für eine stille Medtation. DAs „r“ in Ross hat jedenfalls keine beruhigende Wirkung und Keiner der indivuellen Urklänge würde jemals mit einem Harten „R“ beginnen. das wäre mir 20 Minuten viel zu lange, wenn ein Klang nicht stimmig mit der Physiologie ist.
    In seinen Kursen lässt Deepak Chopra weiterhin zuerst mit dem individuellen Urklang meditieren und setzt danach nur für kürzerer Zeit andere Mantren oder Sutren ein.
    Viel beruhigender als ein „R“ von Mars ist das „R“ des Mondes, ein Halbvokal, wie in „Row, row row your boat“ dem bekannten lullaby Einschlaflied aus Amerika.

    Mich würden Deine Erfahrungen interessieren, gerne auch per Mail.
    Herzliche Grüße,
    Joachim

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