Tierkreis

sonneBin ich jetzt Fisch oder Wassermann?

Joachim Schneider über Ernst Wilhelms „Mystery of the Zodiac“ und das geschichtliche Missverständnis des siderischen Tierkreises, 15. Februar 2015

Wer sich ein vedisches Horoskop erstellen lässt, hat häufig ein anderes Sonnenzeichen als im westlichen Horoskop. Der Grund ist, dass vedische Astrologen traditionell den Tierkreis als Abbild des Kosmos sehen und diesen „siderisch“ (vom lateinischen „sidus“) mit Bezug auf die „Sterne“ und nicht „tropisch“ mit Bezug auf die Sonne berechnen.

Der vedische Astrologe Ernst Wilhelm zeigt  in seinem Artikel  „Mystery of the Zodiac“, dass die Rishis zur Berechnung des Aszendenten und der Planeten den tropischen Tierkreis verwendeten und der Tierkreis ursprünglich gar nicht Teil der vedischen Astrologie war.

Der tropische Tierkreis

Mit Ausnahme der Inder berechnen die Griechen, Perser, Ägypter, Mesopotamier, Tibetaner, Chinesen, Nord- und Südamerikaner und der „Westen“ den Tierkreis „tropisch“ nach den „Wenden“ (griechisch „tropoi“) der Sonne. Im tropischen Tierkreis beginnt der Widder am Frühlingspunkt, dem Ort, an dem die Sonne am 20. oder 21. März den Himmelsäquator überquert. An diesem Tag sind Tag und Nacht gleich lang. Auf der nördlichen Erdhalbkugel ist dies der Frühlingsanfang. Am 20., 21. oder 22. Juni beginnt zur Sommersonnenwende, dem längsten Tag und der kürzesten Nacht im Jahr, das Tierkreiszeichen Krebs. Am 22. oder 23. September sind Tag und Nacht wieder gleich lang und zu diesem Zeitpunkt beginnt das Tierkreiszeichen Waage. Am 21. oder 22. Dezember, dem kürzesten Tag und der längsten Nacht beginnt mit der Wintersonnenwende der Steinbock.

Abweichung zwischen dem tropischen und siderischen Tierkreis

Aufgrund der Kreiselbewegung der Erde und der damit verbundenen Verschiebung der Erdachse, genannt „Präzession“, verändert sich der Frühlingspunkt alle 72 Jahre um 1 Bogengrad, was dazu führt, dass sich der tropische Tierkreis vom siderischen immer mehr entfernt, bis sie alle 25,800 Jahren wieder identisch sind.  Die Planeten und der Aszendent stehen im siderischen Tierkreis heute zwischen 21 und 24 Grad „hinter“ denen des tropischen Tierkreises, abhängig davon, welcher Stern als Bezugspunkt zur Berechnung des siderischen Tierkreises verwendet wird.

Seit 1952 erstellt die indische Regierung landesweit ihren Festkalender nach dem Stern „Spica“, welcher mit dem Nakshatra, dem Sternenbild „Chitra“ gleichgesetzt wird. Chitra wurde auf Empfehlung des aus Kalkutta stammenden Astronomen und Astrologen Lahiri verwendet. Der Abweichwert, das „Ayanamsha“  zwischen dem auf Chittra bezogenen siderischen und dem tropischen Tierkreis heißt heute deswegen „Lahiri Ayanamsha“.  Dieser Wert muss der tropischen Position eines Planeten bzw. des Aszendenten abgezogen werden, um deren siderische Position zu ermitteln. Andere gängige Ayanamshas sind das Revati Ayanamsha, das KP nach Krishnamurti oder das von B.V. Raman oder Fagan-Bradley.

Da ein Tierkreiszeichen 30 Grad lang ist, kann ein Abweichwert von 24 Grad zwischen dem siderischen und tropischen Tierkreis dazu führen, dass im siderischen Tierkreis die Sonne beispielsweise im Wassermann steht, im tropischen jedoch in den Fischen.

Wintersonnwende am 14. bzw. 15. Januar?

Das tropische Jahr, die Zeit, die die Sonne braucht, um wieder zum Frühlingspunkt zurückzukehren, ist bis zu 20 Minuten kürzer als das siderische Jahr, die Zeit, die die Sonne braucht, um zu einem bestimmten Stern am Himmel zurückzukehren. Dieser Zeitunterschied  führt mitterweile dazu, dass die Wintersonnwende in Indien, nach dem siderischen Horoskop berechnet, anstatt am 20. oder 21. Dezember, derzeit am 14. bzw. 15. Januar ist und damit das „Makara Sankranti“ Fest, der Übergang zum Steinbock, mit dreiwöchiger Verspätung stattfindet. Schon Sri Yukteswar, der Lehrer von Yogananda und angesehene Astrologe, beklagte vor 100 Jahren, dass Rituale und Gebete 3 Wochen zu spät ihre Wirkung nicht entfalten können. In seinem Buch „Die heilige Wissenschaft“ beschreibt Sri Yukteswar den Tierkreis als die „12 mächtigen Orte der Sonnenumlaufbahn“ , was darauf schließen lässt, dass er selber den Tierkreis tropisch berechnete. Auch Aryabatha, der indische Astronom und Mathematiker aus dem 5. Jahrhundert nach Christus hat den tropischen Tierkreis verwendet.

Das Wissen um die Verschiebung des Frühlingspunktes ging verloren

Das letzte Mal, dass der tropische und siderische Tierkreis identisch waren, war zwischen dem  1. und 5. Jahrhundert nach Christus. Astronomische Abhandlungen aus Indien aus dieser Zeit zeigen jedoch, dass die Inder nicht wussten, dass sich der tropische Tierkreis vom siderischen wegbewegt.

Die diesbezügliche Verwirrung sieht man anhand zahlreicher indischer Texte, in denen im selben Atemzug auf den siderischen und tropischen Tierkreis hingewiesen wird, ohne dass sich die Autoren des Unterschieds bewusst waren.

Yavana Jataka

Im „Yavana Jataka“ und „Vriddha Yavana Jataka“, zwei bedeutenden astrologischen Werken Indiens aus dem 1. bis 2. Jahrhundert nach Christus, wird der siderische und tropische Tierkreis besprochen, ohne diese voneinander zu unterscheiden.

Der folgende Satz erweckt den Eindruck, dass der Tierkreis siderisch, mit Bezug auf die „Nakshatras“, die Sterne bestimmt wird.

 „29. Die Sonnenhälfte [des Tierkreises , von Löwe bis Steinbock] beginnt mit Magha [ dem ersten Nakshatra im Löwen], die Mondhälfte [Krebs bis Wassermann] mit Sarpa [ dem letzten Nakshatra im Krebs]….

Die gleich darauf folgende Aussage lässt hingegen darauf schließen, dass der Tierkreis mit Bezug auf die Wanderung der Sonne, also tropisch ermittelt wird.

„30. Man wird feststellen, dass der nördliche Kurs der Sonne am Anfang des Steinbocks beginnt und der südliche Kurs am Anfang des 4. Zeichens [ Krebs], der erste Äquator [ die Überquerung] im Jahr ist am Anfang des Widders, die zweite am Anfang der Waage”

Yavana Yataka

Dass in diesem Text der Tierkreis sowohl von den Sternen am Himmel als auch vom Lauf der Sonne abhängig gemacht wird, zeigt nicht nur, dass der siderische und tropische Tierkreis  zu der Zeit gleich waren, sondern auch, dass die Verfasser nicht wussten, dass sich der Frühlingspunkt und damit der tropische Tierkreis verschiebt.

Shrimad Bhagavatam

Auch die Verfasser des  “Shrimad Bhagavatam”, des indischen Heldenepos, welches zwischen dem 6. und 10. Jahrhundert nach Christus geschrieben wurde, waren sich der Verschiebung des tropischen Tierkreises offenbar nicht bewusst. Diskurs 21, Sutre 2 – 6  beschreibt den tropischen Tierkreis und wie der Lauf der Sonne diesen Tierkreis bestimmt:

„Während die Sonne den Tierkreis vom Steinbock durchläuft, verlängert sie die Tage und verkürzt die Nächte und macht ihre Länge gleich. Während die Sonne die Zeichen Widder und Waage durchläuft, sind Tage und Nächte gleich lang und während sie den Stier durchläuft, werden die Tage 24 Minuten pro Monat länger und die Nächte kürzer. Wenn die Sonne das Zeichen des Skorpions durchläuft, werden die Tage kürzer und die Nächte länger. Die Tage werden länger bis die Sonne den südlichen Kurs nimmt und die Nächte länger und länger bis die Sonne wieder nach Norden dreht.“

Shrimad Bhagavatam Diskurs 21: 2 – 6

Im gleich darauffolgenden Abschnitt wird hingegen der siderische Tierkreis beschrieben, indem die Sterne, die Nakshatras, als Bezugspunkt zum nördlichen und südlichen Kurs der Sonne gesetzt werden.

Auf der rechten Seite des gekrümmten Delphins [der Milchstraße], der von links nach recht liegt, finden sie [die Weisen] die Nakshatras, die den nördlichen Kurs [der Sonne] kennzeichnen und auf der linken Seite die, die den südlichen Kurs kennzeichnen, um seinen Körper mit gleich vielen Sternen auf beiden Seiten im Gleichgewicht zu halten…. Die acht Nakshatras, angefangen mit Magha, kennzeichnen den südlichen Kurs gesehen auf den linken Rippen während die selbe Anzahl an Sternen, angefangen mit Mrigashira den nördlichen Kurs auf den rechten Rippen in umgekehrter Reihenfolge anzeigen.“

Srimad Bhagavatam, Diskurs 23

Beide vorangegangen Beschreibungen machen nur Sinn zu einer Zeit, in der der siderische und der tropische Tierkreis identisch waren, was, wie gesagt, zwischen dem 1. und 5. Jahrhundert nach Christus der Fall war.

Der folgende Satz im Shrimad Bhagavatam  deutet ebenfalls auf die Annahme, dass die 12 Tierkreiszeichen von der Sonne erschaffen werden.

„Die Weisen sprechen vom Streitwagen [der Sonne], als hätte eines seiner Räder die Form eines Jahres, von 12 Speichen…..[Zeichen]

Srimad Bhagavatam Diskurs 21:3

Varahimihira

Varahamihira, der bedeutendeste vedische Astrologe  im 3. Jahrhundert nach Christus, beschreibt den Tierkreis ebenfalls auf tropische Weise:

 „Die Tag-und-Nachtgleichen finden am Anfang vom Widder und der Waage statt….“

„Der nördliche Kurs der Sonne beginnt vom ersten Punkt des Steinbocks..“

Panchasiddhantika: 23, 25 

Varahamihira weist darüberhinaus darauf hin, dass der siderische Tierkreis und der tropische früher gleich waren.

“In der Tat gab es eine Zeit, als der südliche Kurs der Sonne von der Mitte der Sternengruppe Aslesha begann und der nördliche Kurs vom Anfang von Dhanishta, wie es in den alten Schriften stand. Derzeit beginnt der südliche Kurs der Sonne vom Anfang des Krebses und der andere vom Anfangspunkt des Steinbocks. Diese Tatsache, die den alten Schriften widerspricht, kann durch direkte Beobachtung bestätigt werden.“

Brihat Samhita

Wenn es zwei Tierkreise gab, einen siderischen und einen tropischen , warum wurde dies in den klassischen Schriften nicht erwähnt? Die Ausführungen in diesen Texten sprechen dafür, dass während der Zeit, in der der tropische und der siderische Tierkreis der selbe war, die Inder irrtümlicher  Weise damit anfingen, den Tierkreis siderisch zu berechnen. Dass der Tierkreis in klassischen astrologische Texten mit Bezug auf die Sonne beschrieben wird, deutet darüberhinaus daraufhin dass er in Indien zuvor tropisch ermittelt wurde.

Parashara

Ein einziger Satz von Parashara, dem „Vater“ der vedischen Astrologie, ist der Grund, weshalb traditionelle vedische Astrologen heute noch den Tierkreis siderisch berechnen.

„Dem Planeten mit dem Ayanamsha füge das Khanda [den Teil] zu, das dem Zeichen entspricht.“

Brihat Parashara Hora Parashara  Spastha Bala Kapitel 17

Wenn Parashara die tropische Position der Planeten benutzt hätte, hätte er hier nicht vom Ayanamsha sprechen müssen, was dahingehend gedeutet wird, dass Parashara den siderischen Tierkreis verwendet hat. Da es für „Brihat Parashara Hora Shastra“ und andere Texte seiner Art jedoch ungewöhnlich ist, Anleitungen für astronomische Berechnungen zu geben und da dieses Standwerk  viele Zusätze aus zweifelhaften Quellen enthält und aus der Zeit nach dem 13. Jahrhundert, ist davon auszugehen, dass dieser Satz nachträglich hinzugefügt wurde und nicht ursprünglich von Parashara stammt.

Tierkreis  ist auf die Sonne bezogen

Wie „beweglich“, („chara“), „beständig“ („sthira“)  oder „veränderlich“  („disswabhava“) ein Tierkreiszeichen ist, ist eine Eigenschaft, die ihm von Parashara zugeschrieben wird und welche es nur in Beziehung zur Sonne haben kann. In Übereinstimmung mit dem tropischen Tierkreis ändert die Sonne in den beweglichen Zeichen Widder, Krebs, Waage und Steinbock ihre Richtung, in den beständigen Zeichen Stier, Löwe, Skorpion und Wassermann behält die Sonne ihre Richtung und in den veränderlichen Zeichen Zwilling, Jungfrau, Schütze und Fische macht sie einen Richtungswechsel. Es besteht daher kein Zweifel, dass für Parashara der Tierkreis tropisch war, denn die Eigenschaften, die er diesen Zeichen gab, ergeben sich direkt aus ihrer Beziehung zur Sonne.

Der Tierkreis ist kein Abbild der Sterne 

Ein Grund, weshalb traditionelle vedische Astrologen an dem siderischen Tierkreis festhalten, ist weil sie die Tierkreiszeichen als Abbild des Kosmos sehen. Allein schon der Name „Rasi“, welcher in Indien für ein Tierkreiszeichen verwendet wird, ist jedoch eine irdische Maßeinheit von 30 Grad, welche auch außerhalb von Astrologie und Astronomie verwendet wird und keinen Bezug zum Kosmos hat. Die tatsächliche Größe der am Himmel zu findenden Sternengebilde ist auch keine 30 Grad, sondern im Falle des Skorpions gar 50 Grad. Auch sehen diese Sternengebilde nicht so aus, wie sie heißen. So ist beispielsweise die „Jungfrau“ nicht die von Varahamihira beschriebene “Frau auf einem Boot“. Mittlerweile haben Astronomen ein 13. Sternzeichen, den Schlangenträger entdeckt, welcher die Sonne vom 29. November bis zum 17. Dezember durchläuft. Wenn die vedische Astrologie wirklich eine Astrologie des Kosmos ist, müsste man 13 Sternzeichen von unterschiedlicher Größe mit zu den Sternenbildern passenden Namen verwenden anstatt der 12 Tierkreiszeichen.

Die Tierkreiszeichen haben darüberhinaus irdische Namen und beschreiben tierische oder menschliche und keine kosmischen Eigenschaften. Jaimini, der berühmte vedische Astrologe benennt die Tierkreiszeichen sogar nur nach Zahlen von 1 bis 12 und verzichtet ganz auf ihre Namen. KI.V. Avhyankar, ein Übersetzer der Jaimini Sutren war sich sicher, dass Jaimini den tropischen Tierkreis verwendete.

Der Tierkreis war ursprünglich nicht Teil der vedischen Astrologie

Nicht nur hat der Tierkreis einen tropischen Ursprung, sondern er war anfänglich nicht Teil der vedischen Astrologie. Im Vedanga Jyotischa, dem allerersten Buch zur vedischen Astrologie wird beschrieben, wie die 27 Nakshatras, die tatsächlich am Himmel zu findenden Sternenbilder  zu berechnen sind, um den richtigen Zeitpunkt für Feste und Rituale zu finden. Tierkreiszeichen werden dabei gar nicht erwähnt und erst ab der Zeit Alexander des Großen, etwa 330 vor Christus beschrieben. Der tropische Tierkreis, der „Zodiak“, auf griechisch „Lebewesen“,  ist, wie die Namen der 12 Tierkreiszeichen, griechischen Ursprungs und wurde in Indien übernommen, genau wie die aus Persien stammenden und bis heute in Indien praktizierte Tajika Astrologie, die mit der westlichen Astrologie nahezu identisch ist.

Nakshatras sollten siderisch berechnet werden

Auch wenn eine sternenbezogenen Berechnung des Tierkreises keinen Sinn macht, ist diese zur Berechnung der Nakshatras, der Sternenbilder sinnvoll, sagt Wilhelm. Die Nakshatras bewegen sich nämlich unabhängig von der Sonne, werden nach Gottheiten benannt und haben kosmische Eigenschaften. Anstatt jedoch die auf Sterne bezogenen Ayanamshas heranzuziehen, um die Nakshatras zu ermitteln, berechnet Wilhelm die Nakshatras mit Bezug auf das galaktische Zentrum, als einzigen feststehenden Punkt in unserer Milchstraße. Der Vorteil des galaktischen Zentrums und der davon ableitbaren galaktischen Ebene ist, dass es sich nicht, wie ein Stern alle 1000 Jahre um etwa 30 Minuten bewegt und erlischen könnte. Wie der große vedische Astrologe Varahamihira vor ihm und wie im Vedanga Jyotischa beschrieben, teilt Wilhelm zur Berechnung der Nakshatras den Himmelsäquator in 27 gleich große Teile und zieht eine gerade Linie vom Polarstern zur jeweiligen Sternengruppe. Dort wo das Nakshatra die Sonnenumlaufbahn  kreuzt, setzt er den Längengrad des Nakshatras an. Diese Berechnung der Nakshatras führt zu ähnlichen Ergebnissen, wie die mittels des bekannten Revati Ayanamsha, welche vor dem Lahiri Ayanamsha seit dem 5. Jahrhundert in Indien  vorrangig verwendet wurde.

Zusammenfassung

Der Tierkreis ist kein Abbild des Kosmos sondern Ergebnis des Zusammenspiels von Sonne und Erde. Den Tierkreis siderisch zu berechnen ist ein Fehler der sich zwischen dem 1. und 5. Jahrhundert eingeschlichen hat, als der siderische und tropische Tierkreis derselbe waren. Die Meinung, dass sowohl der siderische als auch der tropische Tierkreis seine Berechtigung haben und unterschiedliche Blickwinkel ermöglichen, ist aufgrund der hier aufgeführten Belege nicht haltbar.  Gute Vorhersagen mithilfe des siderischen Tierkreises sind jedenfalls nicht auf die Genauigkeit dieses Horoskops zurückzuführen, sondern auf die Intuition des Astrologen. Die der indischen Astrologie ureigenen Nakshatras sind  ein Abbild des Kosmos und sollten siderisch berechnet werden.   Im Zweifel eröffnet der Blick auf den Himmel die Wahrheit.

Über Ernst Wilhelm

Ernst Wilhelm ist einer der bedeutendesten vedischen Astrologen unserer Zeit. Mit seinen zahlreichen Büchern und Kursen, der ständig wachsenden und größten Online-Bibliothek mit Tausenden von Stunden an Lernvideos und -Audios, stellt er den schier grenzenlosen Ozean der vedischen Astrologie in seiner Tiefe und Ursprünglichkeit wie kein anderer dar. Kala, die vedische Astrologie Software, die er zusammen mit seiner Frau Shristi geschrieben hat und ständig weiterentwickelt, wird weltweit empfohlen und ist für die stetig steigende Anzahl der Nutzer ein nicht mehr wegzudenkendes Werkzeug.

Wilhelm sieht die Astrologie als Wissenschaft und er möchte den Graben zwischen der westlichen und der vedischen Astrologie überwinden und zum gemeinsamen Ursprung zurückkehren.  Vormals ein westlicher Astrologe verwendet Wilhelm nach jahrelangen Recherchen mit dem siderischen Tierkreis, seit 2005 den tropischen Tierkreis für die Berechnung des Aszendenten und der Planetenpositionen. Ernst Wilhelm ist ein ehemaliger Schüler des bekannten vedischen Autors für Ayurveda, Astrologie und Mantra, David Frawley, mittlerweile Chef-Ausbilder der Primordial Sound Meditation Lehrer am Chopra Center.