Ich bin, also denke ich

Deepak Chopra

Auszüge aus dem neuen Bestseller „War of the Worldviews“, von Deepak Chopra und dem Physiker Leonard Mlodino. Mlodino hat mit Stephen Hawking „der große Entwurf“ geschrieben. Das Buch ist ein Streitgespräch über die Unterschiede zwischen einer spirituellen und wissenschaftlichen Weltanschauung.  Hier ein Diskussionsvideo in Englischer Sprache mit der Huffington Post

Im Buch „der große Entwurf“ sagen wir nicht, dass es keinen Gott gibt. Die Wissenschaft kann nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt. Das ist kein wissenschaftliches Thema.“

Leonard Mlodino in der Diskussion mit Deepak Chopra im Gespräch mit  der Huffington Post

„Wir streiten schon seit mehreren Leben miteinander.“ Deepak Chopra über Leonard Mlodino.

“Dem stimme ich nicht zu.“  Leonard Mlodino

Hier Auszüge von Deepak Chopras Einführungskapitel:

Nichts ist so unergründlich, wie die Weltanschauung eines anderen Menschen.  Wir halten unsere Weltanschauung für die Wirklichkeit. Zur Wirklichkeit der Ureinwohner im Südwesten Amerikas gehörte, dass die Fische im heimischen Fluss die Geister ihrer verstorbenen Vorfahren verkörperten, weshalb sie Hunderte von Kilometern auf sich nahmen, um Büffel zu jagen.  Im alten Testament beschwichtigten Tieropfer Gottes Zorn und die alten Römer sahen die Zukunft in den Eingeweiden eines Huhns voraus. Im antiken Griechenland konnte ein rechtschaffener Mensch Sklaven halten und es gab Götter für Liebe, Schönheit, Krieg, Unterwelt, Jagd, Ernte und das Meer.

Vor tausenden von Jahren haben die verschiedensten spirituellen Lehrer wie Buddha, Jesus, und Laotse, Weltanschauungen gelehrt, die besagen, dass es jenseits der Alltagswelt mit Ihren Herausforderungen eine Welt ohne Raum und Zeit gibt.

….Viel mehr noch als einen Glauben an eine höhere Macht, zeigten diese Lehrer eine Wirklichkeit auf, die nicht mit dem, was wir mit unseren 5 Sinnen erfahren können, beginnt, sondern mit innerer Weisheit und einem Zugang zu  grenzenlosem Bewusstsein….. Der Schlüssel zu diesen grenzenlosen Möglichkeiten ist das Bewusstsein, die wahre Quelle von allem. Diese Quelle finden wir, indem wir in uns gehen.

Wenn wir unsere inneren Erkenntnisse nicht schätzen,  klammern wir das aus, was das Leben lebenswert macht. Liebe, Vertrauen, Glaube, Schönheit, Ehrfurcht, Mitgefühl, Kunst, Moral und den Geist.

…Nervenforscher gehen mittlerweile davon aus, dass es einen Geist gar nicht gibt und dieser nur ein Nebenprodukt des Gehirns ist. Marvin Minsky, ein Experte auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, nennt das Gehirn einen „Computer aus Fleisch“, unseren „Meister“, der aufgrund von chemischen Abläufen entscheidet, wie wir uns fühlen und genetisch bestimmt, wie wir wachsen, leben und sterben.  Dieses Bild kann ich nicht annehmen, da wir, indem wir uns vom Geist verabschieden, die Tür zu Wissen und Erkenntnis verlieren.

Aus dem Amerikanischen  angepasst von Joachim Schneider

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